Guten Tag miteinander,
hier eine kurze Geschichte über meine / unsere Erlebnisse mit dem DundK Autohaus in Berlin .
Ob Dieses dann Empfehlenswert ist, dürfen Sie nach Lesen des Textes selbst entscheiden.
Ich habe mich über Autoscout24 für einen Volvo V70 entschieden.
Ich habe daraufhin mit dem Händler telefoniert ob dieser V70 denn noch zur Verfügung steht. Ja dies wäre der Fall.
Ich habe Fragen gestellt: Ob das Auto Schäden hat und die Ausstattung abgeglichen - da hierbei ja manchmal Tippfehler entstehen. Selbige war aber identisch und mir wurde gesagt das Auto wäre in Ordnung. Es wären allerdings normale Gebrauchsspuren im V70, da er ja bereits 170T KM auf der Uhr hat… OK das ist ja in Ordnung habe ich mir gedacht da der Preis ja wirklich optimal ist. Der Verkäufer fragte mich, ob ich interessiert sei. Ich sagte ich müsse nachdenken und melde mich zurück.
2-3 Stunden später rief ich an und sagte ich nehme den Wagen. Der Verkäufer fragte wann ich denn käme. Ich sagte am kommenden Wochenende. Dann möchte er eine 10% Anzahlung. Ich willigte ein und sagte ich benötige die Kontodaten von seiner Seite.
Als Geschäftsmann kenne ich, dass ein Händler eine Sicherheit haben möchte, da man ja sicher stellen muss das es sich auf der anderen Seite des Telefons nicht um einen „Talkmaster“ handelt :)
Der Verkäufer sendet mir die Bankdaten nach 5 Minuten und ich überweise 10% Akonto.
Kurz nach meiner Überweisung, ich bin gerade dabei eine Überweisungsbestätigung zu übertragen, ruft der Verkäufer an. „Haben Sie schon überwiesen?“ Ich antworte mit: „Ja, das habe ich.“ Verkäufer: „Schade, hier war gerade Jemand der das Auto wollte.“ ??? Wirkt ja wie ein großes Autohaus, denke ich…
Ich fliege effektiv am kommenden Wochenende nach Norddeutschland und lasse mich zur Adresse des „Autohauses“ fahren. Einen kleinen Moment suchen ich und der sympathische Berliner Taxifahrer nach diesem Autohaus.
Als wir Ihn finden sehe ich einen kleinen Autoplatz... auf dem ich auch gleich den Volvo V70 wahrnehme. Ich erlebe als ich diesen Sehe zum ersten Mal, dass sich auf meiner Seite nicht ein Gefühl der Begeisterung einstellt wenn ich ein neues Auto kaufe... Dieses Fahrzeug war zwar gebraucht, ohne Frage, aber zusätzlich, ich würde sagen, war es schäbig und zerkratzt.
Auf der Probefahrt kommen dann noch Probleme wie zum Beispiel Ausfall des Tachometers (Nadel fiel auf 0 und blieb dort 30 Sekunden hängen), man gibt Vollgas aber der Wagen wird nicht schneller und permanentes Leuten von Öl-, Service- und Warnlampe kommt auch noch hinzu.
Dadurch war ich natürlich abgeneigt dieses Fahrzeug anzunehmen obwohl ich bereits Reisekosten hatte und ich ja den Rückweg mit diesem Fahrzeug wahrnehmen wollte.
Nun bin ich ehrlich und spreche die Problematik bei den beiden Inhabern durch eine direkte Konfrontation an. Sie stellen sich quer, fangen eine unfreundlich werdende Diskussion an und sagen meine Möglichkeiten wären: Nimm das Auto zu dem Preis oder wir behalten deine Anzahlung.
Ich frage natürlich wie Sie auf die Idee kommen mir meine Anzahlung nicht zurück zu geben zu wollen. Zitat: „Dies steht so in unseren AGB`s“
Ich habe nochmal nachgeschaut: Erstens dies ist nicht rechtens. Zweitens: Selbige sind auf der Homepage nicht zugänglich! Ergo: Gesetzeswidrig ;)
Nach dem ich fast die ganze Zeit ruhig geblieben bin und versucht habe mit den 2 Hitzköpfen eine Einigung zu finden, habe ich das Fahrzeug mitgenommen da ich mir in dem Moment überlegt habe, es kommt mich in diesem Moment sonst teurer wieder einen Flug spontan zu buchen (700-900€)
Sie sind keinen einzigen Euro vom Preis abgewichen!
Auf der Rückfahrt nach Süddeutschland ist der Tacho inkl. KM-Zähler als Maximum 130 KM Konstant ausgefallen. Von Insgesamt 1100 KM fehlen auf dem Zähler insgesamt 290KM. Es kann sich also Jeder ausrechnen wenn dieses Fahrzeug voraussichtlich ca. 60T KM die Problematik bereits hatte und aktuell sogar 180T KM auf dem Kilometerzähler sind was dann in der Summe dabei rauskommt. ;)
Hier wären wir beim 2ten Unehrlichkeit. – Keine Nennung der waren Fakten
Als ich nun nach dem Wochenende wieder in Süddeutschland bin, lasse ich das Fahrzeug anmelden. Danach fahre ich zur Werkstatt und lasse das Fahrzeug untersuchen. Juhu - der Schaden am Fahrzeug beläuft sich auf Insgesamt 3600€ Netto bei einem Auto was 2500€ Brutto kostete.
Hierbei, so sagten es mir die KFZ Techniker, handelt es sich zum großen Anteil um Reparaturen welche bereits seit 30T KM durchgeführt werden müssen. Sie sind also schon länger vorhanden.
Nach meiner Kenntnis muss ein Geschäftsverkäufer doch einen Wagen anschauen lassen. Oder?
Wenn dieser Verkäufer mich oder Sie mit dem Auto losfahren lässt und weder die Bremsanlage des Fahrzeugs, ABS, die Motorkühlung etc. funktionieren ist Selbiger dann nicht in der Haftung???
Ich kann dies Rechtstechnisch nicht beantworten!
Ich bin aber der Überzeugung ein geschäftlicher Autohändler sollte nur fahrtüchtige Autos verkaufen. Dies war hier nicht der Fall. Alle eben aufgezählten Punkte dürfen getauscht werden.
Tja nun komme ich zu der Frage ob man mit so jemandem vor Gericht geht –Hier gehen die Meinungen auseinander…
Nach den Aussagen die mir Gegenüber vor Ort gemacht worden sind behaupte ich, dass es bereits Personen im Hause DundK gab, Welche von vorigen Umständen mit dem Fahrzeug wussten.
Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg bei Ihrer …WEITEREN… Fahrzeugsuche :)
Vorteile:
- ✓Autokauf abgeschlossen
- ✓Probefahrt angeboten