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Toyota
Welcher Toyota passt zu Dir? Der japanische Autohersteller bietet eine riesige Auswahl an Modellen in allen Fahrzeugklassen, mit unterschiedlichsten Motorisierungen und Ausstattungen. Auf den nachfolgenden Seiten kannst Du Dir einen Überblick über diese Angebote verschaffen, Bilder und Videos anschauen und die Erfahrungsberichte von Toyota-Fahrerinnen und -Fahrern studieren. Die Testberichte von Journalisten, die das jeweilige Auto auf Herz und Nieren geprüft haben, runden das Angebot ab. In unseren Kaufberatungen findest Du anhand von technischen Daten und Fakten heraus, welcher Toyota Dein Idealauto wäre. Viel Erfolg und Spaß bei der Lektüre.
Fast neun Millionen Autos verkauft Toyota jährlich weltweit. Sämtliche Autoklassen – vom Kleinstwagen bis zum Lkw – werden von den Japanern entworfen, in 26 verschiedenen Ländern produziert und rund um den Globus verkauft. Dabei ist der Qualitätsanspruch, den Toyota an seine Autos stellt, legendär und bewiesen. In der ADAC-Pannenstatistik und den Übersichten der Kraftfahrtämter belegen die Autos der Japaner stets die ersten Plätze in den Disziplinen Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit. 2009 und 2010 waren jedoch schwarze Jahre für diese Statistik. Wegen angeblich klemmender Gas- und Bremspedale wurden weltweit mehrere Millionen Autos in die Werkstätten zurückgerufen. Diese Krise scheint nun überwunden, Toyota konnte das Vertrauen der Kunden zurückgewinnen.
Bei uns am gefragtesten ist der Toyota RAV4, ein SUV, das seit 1984 inzwischen in der vierten Generation verkauft wird. Die Idee, die Vorteile eines Geländewagens mit der einer Limousine zu verbinden, verhalf Toyota zu einem nicht erwarteten Umsatz-Höhenflug und prägte das Bild der modernen SUV. Ein weiterer Bestseller ist der Auris, der den legendären Toyota Corolla abgelöst hat. Der Auris ist beispielsweise das europaweit meistverkaufte Hybridelektroauto. Fünf verschiedene Motoren zwischen 82 und 132 PS machen die Qual der Wahl nicht kleiner. Ein gutes Stück kompakter präsentiert sich der ebenfalls beliebte Yaris. Der konsequent auf niedrigen Verbrauch ausgerichtete Kleinwagen ist in der Zuverlässigkeitsstatistik stets auf den vorderen Plätzen zu finden und kann auch im NCAP-Sicherheitstest überzeugen.
Toyota ist so etwas wie ein riesiges, multinationales Familienunternehmen. Die Geschichte der Gründung und der Bau des ersten Fahrzeugs hört sich an wie ein Märchen: 1894 begann Sakichi Toyoda, als Sohn eines Zimmermanns in einer ländlichen Gegend Japans geboren, manuelle Webstühle zu fertigen, weil er die Mühsal seiner Mutter und Großmutter beim Weben unerträglich fand. Gemeinsam mit seinem Sohn Kiichiro Toyoda entwickelte er die Webstühle dann zu automatisierten Geräten weiter. Für die Herstellung dieser Webstühle haben das Vater-Sohn-Gespann einen Vorgänger des späteren Toyota Produktionssystems Jidoka („autonome Automation“) eingesetzt. 1929, als die Bedeutung von Autos zunahm, verkaufte Kiichiro Toyoda im Auftrag seines Vaters Sakichi das Patent des automatisierten Webstuhls. Die 100.000 Pfund, die er dafür bekam, wurden direkt in den Aufbau der Automobilsparte gesteckt. Das erste Auto war 1936 verkaufsreif, im Jahr darauf gründete Kiichiro Toyoda gemeinsam mit Eiji Toyoda, einem Cousin, die Toyota Motor Corporation, in der die Automobilsparte eingegliedert wurde.
Inzwischen ist Toyota mit einem weltweiten Verkauf von jährlich fast neun Millionen Fahrzeugen weltgrößter Autobauer. Dieser Erfolg hat die Grundlage auf den Prinzipien, die schon im 19. Jahrhundert von den Gründern erdacht wurden, nämlich vor allem die stetige Modifikation und Verbesserung der organisatorischen Produktionsprozesse, in die die Belegschaft einbezogen wird. Dieses Toyota-Produktionssystem ist inzwischen vielfach – natürlich auch von den Mitbewerbern – kopiert worden. Ebenfalls märchenhaft ist die Geschichte, die man sich vom jetzigen Unternehmenschef, Akio Toyoda – Enkel des einstigen Firmengründers Sakichi Toyoda – erzählt: Der rennsportbegeisterte Chairman setzt sich im Konzern unter anderem für die Weiterentwicklung der beiden Sportwägen Lexus IS-F und Lexus LF-A ein. Er nahm drei Mal persönlich unter Pseudonym als Fahrer am ADAC 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teil.